Zurückhaltung und Besinnung auf einfachste Materialaussagen prägen die Werkformen von Nicole von Boletzky schon seit jeher. Sie bevorzugt natürlich gewachsene und allzeit verfügbare Grundmaterialien und sieht in dieser Anspruchslosigkeit die Aufforderung zur Formgebung. Sie bezeichnet ihr Vorgehen «in Absprache mit dem Werkstoff» und verweist auf die Wertschöpfung, die erst durch den gestalterischen Eingriff zustande kommen kann. «Ein Gewinn für alle Beteiligten», meint sie hierzu lakonisch.